Häufig gestellte Fragen zur ASFROM-Schuhetikettiermaschine

Häufig gestellte Fragen zur ASFROM-Schuhetikettiermaschine

Fragen und Antworten zur Basis der Schuh-Etikettiermaschine

I. Grundlegende Produktinformationen

Frage 1: Was ist die automatische Etikettentransfermaschine ALT‑500?

A1: Die automatische Etikettiermaschine ALT-500 ist eine pneumatische Thermotransfermaschine mit manueller Zuführung und automatischer Heißprägefunktion. Die wichtigsten elektrischen und pneumatischen Komponenten stammen aus dem Ausland. Das Gerät ist mit einem SPS- und Touchscreen-Steuerungssystem, einer integrierten präzisen PID-Temperaturregelung und einem importierten Farbmarkierungssensor ausgestattet. Es unterstützt sowohl den Heißetikettier- als auch den Heißpräge-Modus zur Bearbeitung von flachen Einlegesohlen, gewölbten Einlegesohlen, Schuhzungen, Leder und anderen Werkstücken.

Frage 2: Was sind die wichtigsten technischen Parameter der automatischen Etikettiermaschine ALT-500?

A2:

1. Modell-Nr.: ALT‑500

2. Spannung: 220 V Wechselstrom, 50 Hz, einphasig

3. Leistung: 850 W

4. Betriebsluftdruck: 4–5,5 bar

5. Maschinenabmessungen: 850 × 680 × 1430 mm

6. Nettogewicht: 128 kg

Frage 3: Was sind die wichtigsten Merkmale der automatischen Etikettiermaschine ALT‑500?

A3:

1. Alle wichtigen elektrischen und pneumatischen Komponenten werden importiert, um eine stabile und zuverlässige Systemleistung zu gewährleisten.
2. SPS-Steuerung mit Touchscreen-Bedienoberfläche (HMI) für eine komfortable, präzise und effiziente Bedienung.
3. Integriertes PID-Temperaturmodul mit All-in-One-Temperaturregelung über Touchscreen; kein zusätzlicher Thermostat erforderlich; Temperaturgenauigkeit ±1 °C.
4. Der importierte, hochempfindliche Farbmarkierungssensor unterstützt die Erkennung von 7 Farben und bietet eine Positioniergenauigkeit von ±0,02 mm bei einstellbarer Empfindlichkeit.
5. Intelligenter Schutz vor Fehlauslösungen. Die Pressform stoppt automatisch, wenn kein Werkstück erkannt wird, um Schäden durch Leerlauf zu vermeiden.
6. Der Etikettenzuführmechanismus wird von einem aus Japan importierten Schrittmotor angetrieben und sorgt so für einen stabilen und präzisen Transport der Etikettenrollen.
7. Die Spannungsregelung durch Rückwärtsdrehung des Motors sorgt dafür, dass das Etikettenband stets straff bleibt, und verringert kumulierte Zeitfehler.
8. Einstellbare Frequenzumwandlung mit geräuscharmem, leisen Betrieb für vielfältige Produktionsbedingungen.
9. Freier Wechsel zwischen Hot-Label- und Hot-Stamping-Modus für vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und leistungsstärkere Geräte

II. Anwendbare Branchen und Werkstoffe

Frage 4: Welche Produkte und Materialien kann die automatische Etikettiermaschine ALT‑500 verarbeiten?

A4: Geeignet für den Thermotransferdruck auf flachen Einlegesohlen, gewölbten Einlegesohlen und Schuhzungen. Das Gerät unterstützt zudem Heißprägen und Lederbrandmarkung und ist kompatibel mit Thermotransfer-Etiketten, Heißprägefolie und Lederwerkstücken.

Frage 5: Für welche Produktionsszenarien wird die automatische Etikettiermaschine ALT‑500 hauptsächlich eingesetzt?

A5: Einsatz in Schuhfabriken, Lederverarbeitungsbetrieben und Geschenkartikelmanufakturen. Geeignet für die Produktion von Heißetiketten und Heißprägungen für Kleinteile in großer Vielfalt bei häufigen Produktwechseln. Die manuelle Werkstückzuführung eignet sich für die flexible Fertigung kleiner bis mittlerer Losgrößen.

III. Einsatz, Installation und Inbetriebnahme

Frage 6: Welche Betriebsbedingungen gelten für die automatische Etikettiermaschine ALT-500?

A6: Stromversorgung: 220 V Wechselstrom, 50 Hz, einphasig. Eine zuverlässige Schutzerdung ist zwingend erforderlich. Luftversorgung: externe Druckluftquelle, Betriebsdruck 4–5,5 bar. Halten Sie rund um die Maschine ausreichend Platz für Betrieb und Wartung frei.

Frage 7: Welche Anforderungen gelten für die Installation und Aufstellung der automatischen Etikettiermaschine ALT‑500?

A7: Stellen Sie die Maschine auf einen ebenen, festen Boden, um einen stabilen Betrieb ohne Vibrationen zu gewährleisten. Halten Sie sie von staubigen und feuchten Umgebungen fern. Halten Sie an der Vorderseite ausreichend Platz für das manuelle Be- und Entladen von Werkstücken frei.

Frage 8: Wie lautet die vollständige Betriebsanleitung für den Testlauf der automatischen Etikettiermaschine ALT-500?

A8:

1. Stellen Sie sicher, dass eine zuverlässige Erdung vorliegt, schließen Sie die Druckluftleitung an und stellen Sie den Luftdruck auf 4–5,5 bar ein.
2. Gerät einschalten und auf dem Touchscreen den Betriebsmodus auswählen: Hot-Label-Modus oder Heißpräge-Modus.
3. Stellen Sie die PID-Temperatur, die Presszeit, die Etikettenzufuhrgeschwindigkeit und die Parameter für die Frequenzumwandlung ein; passen Sie die Empfindlichkeit des Farbmarkierungssensors an.
4. Legen Sie ein Musterwerkstück manuell ein, um einen Testpressvorgang durchzuführen. Überprüfen Sie die Positionierungsgenauigkeit der Etiketten und nehmen Sie eine Feinabstimmung der Sensor- und Spannungsparameter vor.
5. Aktivieren Sie die Fehlzündungsschutzfunktion. Beginnen Sie mit der Serienproduktion, nachdem die Musterabnahme erfolgt ist.
6. Legen Sie das Werkstück während der Produktion manuell auf den Arbeitstisch. Die Maschine übernimmt automatisch die Zuführung der Etiketten, die Positionierung und das Heißprägen.
7. Wechseln Sie zur Inbetriebnahme oder Fehlerbehebung in den manuellen Modus. Führen Sie nach Auftreten eines Fehlers einen vollständigen Reset durch, bevor Sie die Produktion wieder aufnehmen.

Frage 9: Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Einstellung des Luftdrucks zu beachten?

A9: Der Standard-Betriebsluftdruck liegt zwischen 4 und 5,5 bar. Ein zu niedriger Druck führt zu einer unzureichenden Presswirkung. Ein zu hoher Druck beschleunigt den Verschleiß der pneumatischen Bauteile. Überprüfen Sie während der Produktion regelmäßig, ob der Luftdruck stabil ist.

IV. Maschinenaufbau und Komponenten

Frage 10: Was sind die 5 Kernbaugruppen der automatischen Etikettiermaschine ALT‑500?

Modulare Kernbaugruppen A10:5:
1. Mechanische Rahmenbaugruppe; 2. Pneumatische Heißpress-Antriebseinheit; 3. Spannmechanismus für die Etikettenzuführung; 4. Sensor-Erfassungsbaugruppe; 5. Elektrisches Steuerungssystem mit SPS und Touchscreen.
– Mechanischer Rahmen: Maschinensockel und Arbeitstisch.
– Pneumatische Heißpress-Antriebseinheit: Presszylinder, Heißpresskopfmodul.
‑Spannungsmechanismus für die Etikettenzuführung: Aus Japan importierter Schrittmotor, Baugruppe zur Steuerung der Etikettenbandspannung.
– Sensor-Erfassungsbaugruppe: importierter Farbmarkierungssensor, Sensor zur Erkennung fehlender Werkstücke.
‑Elektrisches Steuerungssystem mit SPS und Touchscreen: SPS-Steuerung, Touchscreen, PID-Temperaturmodul, Frequenzumrichter.

Frage 11: Welche Funktion hat der Farbmarkierungssensor?

A11: Das Gerät liest die Farbmarkierung auf dem Etikett, um eine präzise Positionierung zu gewährleisten. Es unterstützt die Erkennung von 7 Farben mit einer Positioniergenauigkeit von ±0,02 mm. Die Empfindlichkeit muss entsprechend der Etikettenfarbe eingestellt werden. Staub auf der Linse führt unmittelbar zu Positionierungsabweichungen.

Frage 12: Welche Funktionen hat das System zur Regelung der Spannung bei Rückwärtsdrehung des Motors?

A12: Durch die Rückwärtsdrehung des Motors bleibt das Etikettenband stets straff, wodurch ein Verrutschen der Etiketten verhindert wird, sich im Dauerbetrieb keine Zeitfehler ansammeln und bei jedem Zyklus eine gleichbleibende Zuführposition gewährleistet ist.

V. Sicherheit, Wartung und Fehlerbehebung

Frage 13: Welche Sicherheitshinweise gelten für die automatische Etikettiermaschine ALT-500?

A13:

1. Die gesamte Maschine muss zur Vermeidung von Stromschlaggefahr zuverlässig geerdet sein.
2. Halten Sie Ihre Hände während des Betriebs nicht unter den Heißpresskopf, um Verbrennungen oder Quetschverletzungen zu vermeiden.
3. Schalten Sie vor Wartungs- und Reinigungsarbeiten die Strom- und Druckluftzufuhr ab. Berühren Sie den heißen Presskopf nicht, wenn er sich in einem Hochtemperaturzustand befindet.
4. Öffnen Sie die elektrische Schutzabdeckung nicht, während die Maschine in Betrieb ist.
5. Lassen Sie die Fehlzündungsschutzfunktion aktiviert. Deaktivieren Sie die Erkennung fehlender Werkstücke bei Zwangsproduktion nicht für längere Zeit.

Frage 14: Wie sieht der Wartungsplan für die automatische Etikettiermaschine ALT-500 aus?

A14: Pro Schicht: Rückstände auf dem Arbeitstisch entfernen; Luftdruck prüfen; Linse des Farbmarkierungssensors und des Werkstückfehlsensors reinigen; Funktion der Fehlzündungssicherung überprüfen.
Wöchentlich: Luftleitungsverbindungen auf Undichtigkeiten prüfen; sowohl den Heißetikettier- als auch den Heißpräge-Modus testen; die Spannung der Etikettenzuführung kalibrieren.
Jedes halbe Jahr: Alle elektrischen Anschlüsse festziehen; die Zylinderdichtungen überprüfen und bei Verschleiß austauschen; die Temperaturgenauigkeit des PID-Reglers kalibrieren.
Jährlich: Komplette Maschinenüberholung. Den Verschleißzustand des Schrittmotors und der pneumatischen Komponenten prüfen, veraltete Ersatzteile austauschen.

Frage 15: Häufige Fehler und Hinweise zur Fehlerbehebung?

A15:

  1. Versatz bei der Etikettenpositionierung: Die Linse des Farbmarkierungssensors reinigen, die Sensorempfindlichkeit neu einstellen; die Spannungsparameter des Etikettenbandes überprüfen; den Status des Schrittmotors überprüfen.
  2. Pressvorgang ohne Werkstück ausgelöst (Fehlauslösung): Die Linse des Sensors zur Erkennung fehlender Werkstücke reinigen; das Sensorsignal überprüfen; auf dem Touchscreen sicherstellen, dass die Fehlauslösungsschutzfunktion aktiviert ist.
  3. Starke Temperaturabweichung: Überprüfen Sie die PID-Parametereinstellungen; überprüfen Sie die Verkabelung des Thermoelements auf lose oder beschädigte Stellen.
  4. Locker sitzendes Etikettenband und ungenaue Zuführung: Passen Sie die Spannungsparameter für die Rückwärtsdrehung des Motors an; überprüfen Sie die Etikettenrolle auf Verstopfungen.
  5. Unzureichende Presskraft: Stellen Sie sicher, dass der Luftdruck zwischen 4 und 5,5 bar liegt, und überprüfen Sie die Leitungen auf Undichtigkeiten sowie den Zylinder auf Fehlfunktionen.

VI. Modellauswahl

Frage 16: Für welche Kunden eignet sich die automatische Etikettiermaschine ALT-500?

A16: Empfohlen für Schuh-, Leder- und Geschenkartikelhersteller zur Verarbeitung von flachen Einlegesohlen, gewölbten Einlegesohlen, Schuhzungen und Leder, sowohl für Heißetikettierung als auch für Heißprägung. Geeignet für die flexible Produktion kleiner bis mittlerer Losgrößen mit großer Produktvielfalt und manueller Werkstückzuführung. Wenn eine vollautomatische Fertigungslinie zum Be- und Entladen von Einlegesohlen erforderlich ist, wählen Sie die Modelle AF-IM01 / AF-IM02. Wählen Sie die Serien HP2‑40×60, HP‑38 oder H‑SD09‑38 für allgemeine Heißpressanwendungen auf Textilien.